Difference between revisions of "Manifest"

From CyborgsWiki
Jump to: navigation, search
(Created page with "(Skizze) * (Eingrenzung: Cyborgbegriff - Abgrenzung medizinischer Cyborg/neue Organe (elektrische Netze, Computer...)/neue Sinne/Maschine-Gehirn-ZNS System) * Grenzen sind i...")
 
Line 1: Line 1:
(Skizze)
+
Grundsatzerklärung des Cyborgs e.V. (Entwurf)
  
 +
1) Im Anthropozän haben sich die Grenzen von Natur und Kultur verwischt. Der Mensch gestaltet seine Umwelt und sich selbst, ist aber selbst Produkt der natürlichen Evolution. Eine Unterscheidung zwischen „künstlich“ und „natürlich“ ist daher sinnlos. Technologie ist Teil von uns, Produkt unserer Gedanken, Wünsche und Ziele. Sie ist nichts externes sondern Ausprägung unserer gemeinsamen Kultur, Teil unserer Umwelt und Teil von uns selbst. Wir sind längst eine Cyborg-Gesellschaft, auch wenn die meisten Individuen sich nicht als Cyborg fühlen.
  
* (Eingrenzung: Cyborgbegriff - Abgrenzung medizinischer Cyborg/neue Organe (elektrische Netze, Computer...)/neue Sinne/Maschine-Gehirn-ZNS System)
+
2) Cyborgs sehen den Menschen, so wie ihn die Natur vorgezeichnet hat oder wie sein Wesen es vorschreibt, als noch nicht vollendet an. Die technologische Veränderung und Erweiterung des menschlichen Körpers zu seiner Anpassung an das Überleben in Weltraum und anderen Kultur- und Lebensräumen ist die natürliche, evolutionäre Weiterentwicklung des Menschen in der Tradition des Humanismus.
* Grenzen sind illusorische Hilfsmittel um die Komplexität der Welt zu reduzieren und Denkkategorien zu bilden. Der Cyborg sprengt diese Grenzen. Er stellt somit eine non-Linearität in der menschlichen Evolution dar und wirft vollkommen neue Sichtweisen im gesellschaftlichen Zusammenleben und der individuellen Selbstwahrnehmung auf.
 
* Cyborgs sehen den Menschen , so wie ihn die Natur vorgezeichnet hat oder wie sein Wesen es vorschreibt, als noch nicht vollendet an.  
 
  
* '''gesellschaftliche Thesen'''
+
3) Cyborgs sind Menschen. Der Mensch modifiziert seit jeher seinen Geist indem er denkt und sich bildet. Körper und Geist machen in ihrer Gesamtheit den Menschen aus. Es ist daher widersinnig, die Modifikation des Geistes zu bejahen und die des Körpers abzulehnen. Religionen, Ideologien und Rechtssysteme, die letzteres tun, sind mit unseren Zielen nicht vereinbar.
* Cyborgs lehnen Normen ab. Den genormten "Standardmenschen" gibt es nicht. Normabweichung macht uns als Individuen aus. Technische HIlfsmittel dienen nicht dazu, eine körperliche Norm zu erfüllen. Menschen, die ihren Körper nicht modifizieren wollen, verdienen den gleichen Respekt wie Cyborgs. Cyborgs stehen für Inklusion. Es steht niemandem zu, zu beurteilen, ob eine technologische Selbstmodifikation sinnvoll oder notwendig ist als dem Individuum selbst. ''(Eine generelle Normablehnung ist etwas sehr weit gegriffen (gerade wo später einige Normen aufgestellt werden. Normen wie Recht auf Körperliche Unversehrtheit bleibt ja auch bestehen. Ich würde da präziser zu formulieren versuchen. Die Absätze danach sind besser, klarer. -tante)''
 
*erweiterter Gesellschaftsbegriff: In Gesellschaft mit Cyborgs zu leben, bedeutet anzuerkennen, dass Gesellschaft nicht nur aus Menschen besteht, sondern in vielerlei Hinsicht materiell konstituiert ist.
 
  
* '''Veränderung des menschlichen Selbstverständnisses (Individuum)'''
+
4) Nur ein intelligentes Wesen, das seinen Körper selbstbestimmt mit technologischen Mitteln verändert oder ergänzt, kann ein Cyborg sein. Die unfreiwillige Cyborgisierung von Mensch und Tier lehnen wir ab, es sei denn, Eltern entscheiden für ihre Kinder, um eine Erkrankung oder Behinderung zu lindern oder die spätere Wahlfreiheit und Emanzipation des Kindes überhaupt erst zu ermöglichen.
* Cyborgs sind Menschen. Der Mensch modifiziert sein Denken und seinen Geist. Es spricht nichts dagegen, auch den Körper zu modifizieren. Darin liegt lediglich eine Fortsetzung von Jahrtausenden Kulturgeschichte. (Über die Modifikation ändert sich auch wieder das Denken.) ''( "Es spricht nichts dagegen" würde ich ändern. Es spricht potentiell einiges dagegen (Religion, Angst vor Missbrauch eines solchen Rechtes usw) was die rechtliche Situation ja auch komplex macht. An der Stelle würde ich eher darauf abzielen, dass es inkonsistent mit der Restsituation wäre, wenn der Körper sakrosankt bliebe (da wie Du auch sagst, Körper denken beeinflusst)  -tante )''
 
* Cyborgs gehen eine Symbiose mit Technologie ein, die ein Teil ihres Körpers werden kann - sie verschmelzen mit Natur und Kultur. Eigentlich sind wir alle Cyborgs. Es ist sinnlos, eine künstliche Grenze zwischen Natur und Kultur zu ziehen. Es gibt kein Innen und kein Außen, kein natürlich und kein künstlich, kein heilig und kein profan. ''(Symbiose würde ich als Begriff nicht verwenden, die Technologie ist kein Organismus. Technologie ist Teil von uns Menschen, Produkt unserer Gedanken und Wünsche, nichts externes, daher passt der Begriff nicht ganz. "Heilig" als Begriff würde ich hier wahrscheinlich auch vermeiden. -tante)''
 
* Für einen Cyborg werden technische Hilfsmittel zu Körperteilen. Sie zu beschädigen oder zu entwenden, ist Körperverletzung.  ''(Was genau definiert hier ein technisches Hilfsmittel? Schließt Du Notizzettel mit ein? Vielleicht sollte man kurz dazu schreiben, wie man Technologie versteht (als Präambel oder so), dann ist das Manifest klarer -tante)''
 
* Für Cyborgs ist nichts heilig und unantastbar. Für sie existiert kein System, dass sich nicht verändern und verbessern ließe - sich selbst eingeschlossen. Cyborgs leiten sich in ihrem Handeln ausschließlich nach ethischen Maßstäben des kategorischen Imperativs. ''(Der kategorische Imperativ klingt gut, taugt aber hier IMO nicht. Hier lieber selber klare Regeln aufstellen, der Kategorische Imperativ lässt sich auch in ganz hässliche Richtungen widerspruchsfrei verwenden, das ist nicht, was man hier will. -tante)'' ''(Die These geht m.E. zu sehr in die Richtung der "Selbstoptimierung". Würde hier das Verb "erweitern" anstelle von "verbessern" verwenden und das Augenmerk mehr auf den Explorationswillen und die Realitätstunnelerweiterung legen. -Stefan)''
 
* Ein Cyborg ist potenziell geschlechtslos. Cyborgs lehnen deshalb Geschlechterzuordnungen und Heteronormativität ab. Geschlecht und Sexualität sind individuell. Es ist sinnlos, Cyborgs aufgrund beliebiger Eigenschaften zu bewerten. Cyborgs wenden sich deshalb gegen Diskriminierung in jeglicher Form. ''(Ich verstehe den Impetus, aber es wirkt etwas drangepatscht. Es fehlt der Einleitende Gedanke, dass Geschlecht auch nur irgendeine körperliche Eigenschaft ist, die dann gesellschaftlich in irgendwelche Zuordnungen umgeformt wird. Daraus kann man dann die Ablehnung von Heteronormativität usw. ableiten. -tante)''
 
* Körpergrenzen gibt es nicht. Der Mensch verlängert sich in seine Umwelt. ''("Feste, unveränderliche Körpergrenzen" wäre vielleicht treffender. Denn zu jedem Zeitpunkt hat der jeweilige Cyborg ja irgendeine Ausdehnung, die aber potentiell in ständigem Flux ist. Oben ist viel am Individuum und seinen Bedürfnissen aufgehängt, dazu braucht man auch Abgrenzung Ich/Du. -tante)''
 
*Cyborgs wollen die Welt tiefer verstehen/erfahren und sich nicht mit ihrer angeborenen Sinneswelt zufrieden geben
 
  
* '''technologische Thesen'''
+
5) Jeder Mensch hat das Recht, unter angemessener Abschätzung der gesundheitlichen Risiken, seinen Körper zu modifizieren. Technische Modifikationen des Körpers, die zu Beeinträchtigung von Körperfunkionen führt, ohne einen hinreichenden Nutzen zu bringen, lehnen wir ab.
* Wir leben im Zeitalter der Präsingularität. Cyborg-Technologien erweitern unsere Sinne. Wir können mehr wahrnehmen und sind unserer Umwelt dadurch näher. Cyborgs wünschen sich deshalb frei verfügbare Daten, offene Standards und die Verbreitung von Information zum Wohle aller. ''("Sind unserer Umwelt näher" würde ich nicht schreiben, denn man weiß nur mehr über die Umwelt. Das muss keine Nähe erzeugen (kann sogar für mehr wahrgenommene Distanz sorgen, wie wenn Leute Diskriminierung das erste mal wirklich wahrnehmen, sie dann überall sehen und sich schockiert von der Welt abwenden). -tante)''
+
 
* ''Ich würde hier gerne eine These sehen, die die Trennung von Mensch und Technologie (as in Die böse Technologie überrennt uns arme Menschen) ablehnt. Vorschlag: "Technologie ist Teil von uns, Produkt unserer Gedanken, Wünsche und Ziele. Sie ist nichts externes sondern Ausprägung unserer gemeinsamen Kultur." -tante)''
+
6) Technologie bestimmt unser Leben auf individueller Ebene. Macht über die Technologie bedeutet Macht über uns. Daher fordern wir die Offenlegung von Hard- und Software als Open Source für sämtliche Technologien in oder an unserem Körper zur Verhinderung illegitimer Machtausübung über uns. Darüber hinaus fordern wir den freien Zugriff auf sämtliche personenbezogene Daten und Meta-Daten, die bei der Nutzung von Cyborg-Devices entstehen.
 +
 
 +
7) Die Einteilung in gesund und krank, behindert und nicht behindert ist unscharf. Eine rechtliche Beschränkung der Verwendung von Implantaten und technische Hilfsmittel auf medizinische Gründe lehnen wir ab. Die Erfahrung, die im medizinischen Bereich gesammelt wird, ist auch für den nichtmedizinischen Einsatz zur Verfügung zu stellen. Wir fordern die Anpassung gesetzlicher Vorschriften und Verordnungen, die das unterbinden.
 +
 
 +
8) Cyborg-Devices müssen nicht zwangsläufig implantiert sein. Auch Wearables, Smartphones, Datenbrillen und anderen Geräte können für das Individuum zum Teil seiner selbst werden. Das Stören, Entwenden, Konfiszieren oder Verbieten solcher Geräte und Implantate betrachten wir als Körperverletzung und fordern eine Korrektur entsprechender gesetzlicher Regelungen.
 +
 
 +
9) Cyborgs lehnen jegliche Normirung des Menschen ab. Den genormten "Standardmenschen" gibt es nicht. Normabweichung macht uns als Individuen aus. Technische Hilfsmittel sollen nicht dazu dienen, eine körperliche Norm zu erfüllen. Menschen, die ihren Körper nicht modifizieren wollen, verdienen den gleichen Respekt wie Menschen, die das tun. Es steht niemandem zu, zu beurteilen, ob eine technologische Selbstmodifikation sinnvoll oder notwendig ist als dem Individuum selbst. Es ist Aufgabe der Gesellschaft, die freie Entfaltung sämtlicher Individuen sicher zu stellen, unabhängig davon, ob und wie sehr sie vom gesellschaftlichen Bild des Normmenschen abweichen, ihren Körper modifizieren oder eine solche Modifikation verweigern. Cyborgs stehen für Inklusion und Vielfalt.
 +
 
 +
10) Geschlecht, Hautfarbe und andere körperliche Merkmale sind zumindest potenziell veränderlich. Cyborgs lehnen deshalb die Diskriminierung oder Privilegierung von Individuen aufgrund solcher Merkmale – insbesondere Rassismus, Geschlechterzuordnungen und Heteronormativität – ab.
 +
 
 +
11) Cyborg-Technologien erweitern unsere Sinne. Das ermöglicht uns ein tieferes Verständnis unser Umwelt und unserer Mitmenschen. Cyborgs wünschen sich deshalb frei verfügbare Daten, offene Standards und die Verbreitung von Information zum Wohle aller.
 +
 
 +
12) Es gibt keine unveränderlichen Grenzen unseres Körpers. Durch die technische Erweiterung seine Sinne und Fähigkeiten verlängert sich der Mensch in seine Umwelt. Durch Implantation oder Verwendung von Schnittstellen wird der Mensch selbst zur Schnittstelle.  
 +
 
 +
13) Die Erlangung besonderer Fähigkeiten durch Veränderung des Körpers bringt eine besondere Verantwortung mit sich. Cyborgs setzen ihre Fähigkeiten zum Wohle der Gesellschaft ein und verzichtet darauf, sich auf unlautere Weise Vorteile über seine Mitmenschen zu verschaffen.

Revision as of 13:41, 8 November 2014

Grundsatzerklärung des Cyborgs e.V. (Entwurf)

1) Im Anthropozän haben sich die Grenzen von Natur und Kultur verwischt. Der Mensch gestaltet seine Umwelt und sich selbst, ist aber selbst Produkt der natürlichen Evolution. Eine Unterscheidung zwischen „künstlich“ und „natürlich“ ist daher sinnlos. Technologie ist Teil von uns, Produkt unserer Gedanken, Wünsche und Ziele. Sie ist nichts externes sondern Ausprägung unserer gemeinsamen Kultur, Teil unserer Umwelt und Teil von uns selbst. Wir sind längst eine Cyborg-Gesellschaft, auch wenn die meisten Individuen sich nicht als Cyborg fühlen.

2) Cyborgs sehen den Menschen, so wie ihn die Natur vorgezeichnet hat oder wie sein Wesen es vorschreibt, als noch nicht vollendet an. Die technologische Veränderung und Erweiterung des menschlichen Körpers zu seiner Anpassung an das Überleben in Weltraum und anderen Kultur- und Lebensräumen ist die natürliche, evolutionäre Weiterentwicklung des Menschen in der Tradition des Humanismus.

3) Cyborgs sind Menschen. Der Mensch modifiziert seit jeher seinen Geist indem er denkt und sich bildet. Körper und Geist machen in ihrer Gesamtheit den Menschen aus. Es ist daher widersinnig, die Modifikation des Geistes zu bejahen und die des Körpers abzulehnen. Religionen, Ideologien und Rechtssysteme, die letzteres tun, sind mit unseren Zielen nicht vereinbar.

4) Nur ein intelligentes Wesen, das seinen Körper selbstbestimmt mit technologischen Mitteln verändert oder ergänzt, kann ein Cyborg sein. Die unfreiwillige Cyborgisierung von Mensch und Tier lehnen wir ab, es sei denn, Eltern entscheiden für ihre Kinder, um eine Erkrankung oder Behinderung zu lindern oder die spätere Wahlfreiheit und Emanzipation des Kindes überhaupt erst zu ermöglichen.

5) Jeder Mensch hat das Recht, unter angemessener Abschätzung der gesundheitlichen Risiken, seinen Körper zu modifizieren. Technische Modifikationen des Körpers, die zu Beeinträchtigung von Körperfunkionen führt, ohne einen hinreichenden Nutzen zu bringen, lehnen wir ab.

6) Technologie bestimmt unser Leben auf individueller Ebene. Macht über die Technologie bedeutet Macht über uns. Daher fordern wir die Offenlegung von Hard- und Software als Open Source für sämtliche Technologien in oder an unserem Körper zur Verhinderung illegitimer Machtausübung über uns. Darüber hinaus fordern wir den freien Zugriff auf sämtliche personenbezogene Daten und Meta-Daten, die bei der Nutzung von Cyborg-Devices entstehen.

7) Die Einteilung in gesund und krank, behindert und nicht behindert ist unscharf. Eine rechtliche Beschränkung der Verwendung von Implantaten und technische Hilfsmittel auf medizinische Gründe lehnen wir ab. Die Erfahrung, die im medizinischen Bereich gesammelt wird, ist auch für den nichtmedizinischen Einsatz zur Verfügung zu stellen. Wir fordern die Anpassung gesetzlicher Vorschriften und Verordnungen, die das unterbinden.

8) Cyborg-Devices müssen nicht zwangsläufig implantiert sein. Auch Wearables, Smartphones, Datenbrillen und anderen Geräte können für das Individuum zum Teil seiner selbst werden. Das Stören, Entwenden, Konfiszieren oder Verbieten solcher Geräte und Implantate betrachten wir als Körperverletzung und fordern eine Korrektur entsprechender gesetzlicher Regelungen.

9) Cyborgs lehnen jegliche Normirung des Menschen ab. Den genormten "Standardmenschen" gibt es nicht. Normabweichung macht uns als Individuen aus. Technische Hilfsmittel sollen nicht dazu dienen, eine körperliche Norm zu erfüllen. Menschen, die ihren Körper nicht modifizieren wollen, verdienen den gleichen Respekt wie Menschen, die das tun. Es steht niemandem zu, zu beurteilen, ob eine technologische Selbstmodifikation sinnvoll oder notwendig ist als dem Individuum selbst. Es ist Aufgabe der Gesellschaft, die freie Entfaltung sämtlicher Individuen sicher zu stellen, unabhängig davon, ob und wie sehr sie vom gesellschaftlichen Bild des Normmenschen abweichen, ihren Körper modifizieren oder eine solche Modifikation verweigern. Cyborgs stehen für Inklusion und Vielfalt.

10) Geschlecht, Hautfarbe und andere körperliche Merkmale sind zumindest potenziell veränderlich. Cyborgs lehnen deshalb die Diskriminierung oder Privilegierung von Individuen aufgrund solcher Merkmale – insbesondere Rassismus, Geschlechterzuordnungen und Heteronormativität – ab.

11) Cyborg-Technologien erweitern unsere Sinne. Das ermöglicht uns ein tieferes Verständnis unser Umwelt und unserer Mitmenschen. Cyborgs wünschen sich deshalb frei verfügbare Daten, offene Standards und die Verbreitung von Information zum Wohle aller.

12) Es gibt keine unveränderlichen Grenzen unseres Körpers. Durch die technische Erweiterung seine Sinne und Fähigkeiten verlängert sich der Mensch in seine Umwelt. Durch Implantation oder Verwendung von Schnittstellen wird der Mensch selbst zur Schnittstelle.

13) Die Erlangung besonderer Fähigkeiten durch Veränderung des Körpers bringt eine besondere Verantwortung mit sich. Cyborgs setzen ihre Fähigkeiten zum Wohle der Gesellschaft ein und verzichtet darauf, sich auf unlautere Weise Vorteile über seine Mitmenschen zu verschaffen.